Samstag, 31. Juli 2010

Stadtkatzen


Auf dem Rückweg vom Fritschi-Flohmi trafen wir einen alten roten Bekannten. Kater Peter. Ich nenn ihn jetzt einfach mal so, denn wir wissen nicht, wie er wirklich heisst. Er wohnte vor etwa einem halben Jahr noch in unserer Siedlung und vergnügte sich mit unserem Kater im Innenhof. Jetzt wohnt Peter also ein Stück weiter hinten. Auch dort scheint es geeignet für Katzen zu sein. Eine ruhige Quartierstrasse mit grossen grünen Innenhöfen. Wir trafen im abgebildeten Innenhof gleich 5 Katzen und zwei davon (Peter und noch eine) begannen sich auch gleich vor unseren Augen zu kloppen. Im Bioladen am Idaplatz schnell mit Vollmondbier und Jakobers veganem Mandelgipfel eingedeckt gings dann wieder nach Hause.

Donnerstag, 29. Juli 2010

Flut und Flaute am Montagsmarkt


Meinen bisher schlechtesten Markt durfte ich am Montag im Rimini erleben. Irgendwann musste es ja mal schlechter laufen. Aber immerhin konnte ich die Standgebühr rausholen. Leute neben mir haben gar nichts verkauft. Also nicht meckern.

Das Ambiente im Rimini hat mir trotz sich abseilender Spinnen gut gefallen (danke Nicole fürs Spinne vom Handytäschlein entfernen...). Es regnete zeitweilen in Strömen, sodass es auch durch das Holzdach zu tropfen begann. Der guten Laune der Marktbesucher konnte aber auch Petrus nichts anhaben und so flanierten doch einige durch das enge Rimini. Ich unterhielt mich mit einer Spanierin aus Sevilla über ihren vom Tätowieren geschwollenen Fuss und freute mich über das Stierkampfverbot in Cataluña. Sollte ich wiedermal im Rimini ausstellen, werd ich wohl einen Teppich für den Fussboden mitnehmen. Durch die Ritzen im Holzspaltenboden wäre mir beinahe eine Handytasche in die Sihl geplumpst und vor meinen Augen fiel einer Frau das iPhone um Haaresbreite nicht in den Fluss...Glück gehabt.

Samstag, 24. Juli 2010

bäumig am Mercato Rimini in Zürich




















Jede Menge neue Baumeler warten auf euch sowie andere kleine Herzigkeiten...

Beginn 20:00 Uhr in der Rimini Bar am Schanzengraben (Männerbadi). Dahin kommt man mit dem 9-er Tram bis Sihlstrasse oder mit dem 8-er bis Selnau (andere Seite).
Ende: 24:00 Uhr

Ich freu mich auf euch :-)

Sonntag, 16. Mai 2010

Willkommen, Frau Bernina!


So sieht sie aus, die schöne neue Nähmaschine, die ich beim Guzuu-Wettbewerb gewonnen habe. Da es etwa seit deren Erhalt ununterbrochen regnet oder bewölkt ist, konnte ich ihre Schönheit noch nicht so geniessen. Das Wetter schlägt mir ziemlich aufs Gemüt. Weder Solarium (wovon ich Herpes kriege) noch leckeres Essen vermag meine Laune grossartig zu bessern und ich würde am liebsten in den nächsten Flieger an die Sonne steigen, wofür ich aber weder Zeit noch Geld habe. Stattdessen versuche ich mich mit Sarkasmus aufzuheitern und den üblichen Floskeln, dass meine Probleme keine sind. Die Facebook-Statusmeldungen von Leuten, die auf die Kanaren oder sonst wohin geflüchtet sind und uns hier alle damit neidisch machen wollen, helfen auch nicht grossartig weiter...
Flitterwochen stehen auch keine an und die nächsten Ferien sind auch nicht in greifbarer Nähe.

Habt ihr ein paar Pippi-Wetter-Tipps, die ich noch nicht ausprobiert habe und nicht die (Um-)Welt kosten?

Samstag, 24. April 2010

Fahr mehr Rad *** auch wenns schifft


DaWanda startete den Aufruf auf ihrem Blog, ich leite ihn mal weiter ;-)
Und ich freu mich nebenbei sehr, dass dort auch auf meinen Fahrradkorb-Regenschutz hingewiesen wird. Danke an dieser Stelle!

Mehr Bewegung braucht der moderne Mensch und während ich das schreibe, muss ich mich wieder an der eigenen Nase nehmen...ich bewege mich viel zu selten. Faule Ausreden (wie z.B. paar Regentropfen oder keine Zeit) sind an der Tagesordnung. Ach ja und zu teuer ist es auch (Fitnessabo). Also Schluss damit und ab aufs Radl. Schönes Zubehör gibts z.B. hier.

Dienstag, 20. April 2010

GEWONNEN! Herzlichen Dank :-D

....




Unglaublich, ich kanns noch gar nicht fassen, dass ich diese wunderschöne Bernina-Nähmaschine gewonnen habe und kanns auch nicht erwarten, damit zu nähen.

Ohne eure Stimmen hätte das nie geklappt und dann erst noch so viele....ich bin sprachlos :D

***DANKE MERCI GRAZIE GRAZIA THANK YOU***

Als Gegenleistung werde ich mich sehr bemühen, dass ich euch mit vielen neuen bäumigen Kreationen erfreuen kann (meine Kreativität hält sich momentan infolge Studium etwas in Grenzen *hüstel*...).

Was wohl das erste Werk auf der Bernina 330 sein wird?

Liebe Grüsse
Corina

Donnerstag, 1. April 2010

Süsskram-Alternativen für VeganerInnen


Heute nach der Schule hab ich Mitstudentinnen von meinem veganen Oster-Zopf abgegeben. Reaktion "hmmm, der schmeckt ja wie unserer" :-)

Die Meinung, veganes Essen sei fad, einseitig oder gar ungesund, ist noch sehr weit verbreitet. Klar kann man sich auch als VeganerIn ungesund ernähren, wenn man z.B. nur noch Süsskram (siehe Bild *g*) oder Junk Food zu sich nimmt. Die Gefahr, sich als VeganerIn ungesund zu ernähren, ist jedoch bedeutend kleiner als bei der herkömmlichen, "normalen" Ernährungsweise
Das hat mehrere Gründe.
Zum einen beschäftigen sich Leute, die sich für die vegane Lebensweise interessieren, meist intensiv und auch zwangsläufig mit dem Thema "Inhaltsstoffe" in Produkten und eignen sich folglich mit der Zeit ein recht gutes, breites Wissen über Ernährung an. Zum anderen werden mit der (stark steigenden) Aufnahme von tierischen Proteinen viele Zivilisationskrankheiten in Verbindung gebracht (z.B. Diabetes, Krebs, Bluthochdruck, kardiovaskuläre Erkrankungen, Osteoporose u.a.), welche VeganerInnen ja nicht zu sich nehmen. Es gibt praktisch für jedes unvegane Lebensmittel eine adäquate Alternative, was die Inhaltsstoffe und auch den Geschmack angeht (siehe Zopf). Was den Geschmack betrifft, ist es eine reine Gewohnheitssache. Neues ist uns anfangs suspekt und man hat z.T. sogar Angst es zu probieren (es könnte ja schmecken *g*). Bevor ich Veganerin wurde, habe ich Pilze und Spinat gehasst. Jetzt liebe ich beides und könnte es jeden Tag essen.

Anfangs ist man als Laie logischerweise skeptisch, ob man auch wirklich alle Nährstoffe bekommt, die man braucht, denn von allen möglichen Seiten kommen ja praktisch nur gegenteilige Behauptungen und Empfehlungen, sei dies von Ärzten, der Werbung, dem Bundesamt für Ernährung etc. und dies von unserer Geburt an. Vieles, was uns von Kindesbeinen an als völlig "natürlich" eingetrichtert wird, ist es schlichtweg nicht. Z.B. ist es nicht natürlich, dass man die Milch einer fremden Spezies trinkt. Der Säugling wird, sofern die Mutter gesund ist, mit allen notwendigen Nährstoffen über die Muttermilch versorgt. Nach dem Abstillen ist es daher völlig unnötig und auch nicht gesund, wie immer behauptet, das Kind mit irgendeiner anderen Tier-Milch oder Milchprodukten zu ernähren. Weltweit sind übrigens über 90 % der Menschen laktoseintolerant. Nach dem Abstillen bildet der Körper das Enzym Laktase nämlich nicht mehr, welches für die Verdauung von Milchzucker (Laktose) verantwortlich ist. Wird dem Körper dann wieder irgendwann Milch zugeführt, reagiert dieser mit Krämpfen, Durchfall, Kopfschmerzen etc.

Soooo und nun gönn ich mir bissel Süsskram, garantiert ohne Bauchkrämpfe :-)

Auf dem Foto sehr ihr übrigens veganes "After Eight", "Short Cake Friesengold" von Gross, Schoggihäsli vom Coop (schwarze Schoggi) und Aprikosen-Mandel-Riegel vom Coop (bio).