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Dienstag, 3. August 2010

Topflappen-Tutorial


Nach langer Zeit gibts mal wieder eine Anleitung von mir. Diesmal für einen wichtigen Küchenhelfer. Meine Topflappen sind sowas von hässlich und ich hab zig Stoffreste, die darin super verwertet werden können. Für den abgebildeten Lappen benötigt man Folgendes:

4 verschiedene Stoffe à je 21 x 7 cm
1 Stoff für Rückseite 21 x 21 cm
2 Mal Vlies 21 x 21 cm
1 Mal ca. 12 cm Band für den Henkel

Als erstes schneidet man alle Stoffteile, wie oben beschrieben, aus. Dann alles schön bügeln.

Nun nimmt man eines der Vlies-Stücke und näht den ersten Stoff (in meinem Beispiel die Schweinchen) auf das Vlies. Dann den zweiten Stoff (Pünktchen) unten an den ersten Stoff nähen, dass sich die beiden Stoffe auf der Aussenseite berühren. Diesen Vorgang mit dem dritten und vierte Stoff wiederholen. Das ganze sollte nun etwa so wie auf Bild 6 aussehen. Nun nochmal über den Miniquilt bügeln, dass alles schön platt ist. Unten wird wohl etwas Stoff überhängen, welchen wir einfach abschneiden und dem Vlies angleichen. Jetzt legen wir das Stoffstück für die Topflappen-Rückseite mit der Vorderseite auf die Vorderseite unserer zusammengenähten Stoffstücke und auf das Ganze drauf noch die zweite Vlies-Schicht, so dass alles bündig ist. Mit Stecknadeln alle Stoffschichten sowie unseren Henkel an einer Ecke rundrum befestigen und dann am Rand entlang bis auf eine Lücke von ca. 8 cm zusammennähen. Es spielt keine Rolle, wo die Lücke gelassen wird. Durch die Lücke könnt ihr jetzt den ganzen Lappen hindurchstülpen und euer bisheriges Werk betrachten (ich liebe diesen Schritt!). Zu guter Letzt näht man nun noch mit ca. 3 mm Abstand zum Rand um den ganzen Lappen herum und schliesst somit auch das "Rumstülploch". Zur Verzierung hab ich dann noch ein paar Ziernähte quer über den Lappen genäht. Das gibt dem Topflappen noch etwas mehr Festigkeit, ist aber kein Muss. Ich finds noch schön, wenn die Abstände der Ziernähte nicht alle gleich breit sind. Aber das ist ja Geschmackssache... FERTIG!

Ich hoffe, meine Anleitung ist einigermassen verständlich und freu mich auf Rückmeldungen :-)












Freitag, 22. Januar 2010

Schnee und Nudelsalat



Der gröbste Schnee ist zwar schon wieder weg, aber so sah es vor kurzem in meiner Strasse aus. Bin ich froh, dass ich kein Auto hab, die dämliche Schneeschipp- und Eiskratzerei ist ja wohl mehr als lästig. Mal abgesehen davon , dass ein Auto in der Stadt absolut unnötig ist. Und sollte man unbedingt mal ein Auto brauchen, z.B. für den Transport eines Tisches oder so, ist Mobility gleich ums Eck.

Sieht er nicht lecker aus, der Nudelsalat? Er ist mit der besten und gesündesten Cocktailsauce, die es gibt, gemacht (natürlich vegan) ! Das Saucen-Rezept findet ihr hier oder hier:

Zutaten für 2-4 Personen:

100 g Yofu (Sojajoghurt natur, zum Beispiel von Provamel)
40 g Öl (z.B. Rapsöl, Hanfsamenöl)
20 g Balsamico-Essig (wers nicht so süss mag, kann auch anderen Essig nehmen)
6-12 g Mayo (eifrei)
fakultativ: 2 g Senf
fakultativ: 3 g Cenovis (Hefegewürz)
15 g Karottenextrakt (tolle Provitamin-A-Quelle)
Würzen mit Kräutersalz, (frischen) Salatkräutern, Peffer (ev. frischen Knoblauch)

Zubereitung:
Alles gut vermischen. ;-)

Tipp:
Hält sich problemlos einige Tage im Kühlschrank. Daher kann man ruhig deutlich mehr davon zubereiten.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Hennen-Hilfe *** Hen Help

Überall auf der Welt gibt es ausgemergelte Lebewesen, benutzt und geschunden für die Interessen anderer. Z.B. Legehennen, die mit ihrem Leben nur einen Zweck erfüllen sollen: möglichst viele Eier legen und dann nach wenigen Monaten als Suppenhuhn ihr Ende finden. Die männlichen Küken legen ja bekannlich keine Eier und sind daher völlig nutzlos für die Eierindustrie. Daher werden Sie in riesigen Zuchtanlagen vorher feinsäuberlich auf dem Fliessband aussortiert, um dann gleich vergast oder zerschreddert zu werden. Alltäglicher Wahnsinn für das Frühstücksei und die versteckten Eier in Fertigprodukten, Mayo und Co. Guten Appetit.

Wer nicht auf Eier verzichten will (wenn man will, kann man es auch), kann sein Gewissen ja vielleicht damit beruhigen, dass man einem Batteriehuhn mit einem selbstgestrickten oder genähten Wintermäntelchen fürs karge Federkleid ein bisschen Wärme schenken kann. Hier findet ihr das Schnittmuster und die englische Anleitung. Danke.

***

All over the world there are creatures who suffer for the interest of others. For instance hens who have the only use for people to lay eggs and get slaughtered a few months later as a soup hen. Most of them never see the sunlight or can take a sandbath. Male chicks don't lay eggs as we know (do we?) and therefore they don't have any worth for the egg industries. So they get selected on the production line and get gassed or shredded just a few hours after their birth. The simple daily horror for the breakfast egg and all the hidden eggs in convenience food, mayonnaise and so on. Enjoy your meal.

Who doesn't want to abdicate eggs (if you want, you can), can at least salve one's conscience by sewing or stitching this cute little jacket for a rescued battery hen to donate some warmth. Here you find the tutorial. Thank you.

Samstag, 26. September 2009

Anleitung für Lesezeichen





Auf der Suche nach einem netten Versandzuckerl (angeregt durch die Diskussion im DaWanda-Forum) bin ich schlussendlich auf das Laminiergerät meiner Eltern gestossen. Man nehme einfach ein paar schöne Stoffreste und schneidet diese zurecht (etwas kleiner als die Grösse der Laminierfolie). Da ich Collagen aus Zeitungsschnipseln liebe, hab ich noch in alten Zeitungen nach Wörtern gesucht und zu Statements zusammengefügt. Dann steckt man alles so, wie man es haben möchte, zwischen die Laminierfolien und lässt es durch das Gerät laufen. An einem Ende hab ich etwas mehr Platz auf der Folie gelassen, damit ich ein Loch für das Zierband stanzen konnte. Sehr hübsch sieht das gestanzte Loch in Herzform aus. Et voilà :)

Donnerstag, 10. September 2009

Geldbörsen-Prototyp *** coin purse prototype





Gestern wurde noch bis spät in die Nacht gewerkelt. Meine alte Geldbörse ist doch etwas lädiert und verliert wohl mehr Geld, als ich reintue. Daher war klar, dass ich mir erst mal eine neue selber nähe. Sie ist etwas fett geworden und man kriegt sie fast nicht zu ;-) , aber aller Anfang ist schwer. Nun weiss ich wenigstens, dass die nächste etwas dünner gefüttert sein muss. Die Anleitung für die chicke Geldbörse ist übrigens von SewChristine.

***

Yesterday I crafted till about 2.30 in the morning. My old coin purse has holes everywhere, so I lose more money than I put in it. Therefore it was clear, that I'm going to sew a new one for myself. She got a little bit fat and you can't close her easily ;-). Looks like I had a lot of money in it *lol*. Now I know at least that next time I use a thinner interfacing. By the way, the tutorial is from SewChristine

Mittwoch, 8. April 2009

Logo selber herstellen

Mein Versuch ein eigenes Logo zu kreieren, war einfacher als erwartet. Als erstes holte ich mir weisses Baumwollband im Nähladen. Im Büro-Shop fand ich dann noch sogenanntes "T-Shirt Transfer Paper"
, welches man mit den meisten Druckern beprinten kann. Das Logo hab ich mit Photoshop erstellt und dann spiegelverkehrt abgespeichert. Mit Hilfe des Textverarbeitungsprogramm kann man mittels Etiketten-Funktion einen ganzen Bogen voller Logos drucken. Nun muss nur noch ein Logo ausgeschnitten und auf einen Abschnitt Baumwollband aufgebügelt werden, abziehen, fertig!